Thema des Monats: Inkontinenz

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Jeder unwillkürliche Harnverlust, der objektiv nachweisbar und für den Patienten ein hygienisches und/oder soziales Problem darstellt, wird als Inkontinenz bezeichnet. Vor allem viele ältere Frauen leiden unter unfreiwilligem Harnverlust. Doch selbst im hohen Alter ist Inkontinenz kein unabwendbares Schicksal. Wenn man diese Patienten gezielt körperlich untersucht und befundbezogen behandelt, kann man in nahezu allen Fällen eine Besserung der Beschwerden erreichen.

Update weibliche Harninkontinenz
DFP Literaturstudium

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Ungelöste Inkontinenzprobleme führen zu körperlichen, funktionellen und psychischen Einschränkungen und damit zu einer Verminderung der Lebensqualität.
Die Diagnostik der weiblichen Harninkontinenz ist meist schon in der Allgemeinpraxis möglich. Die Therapie hängt vom Inkontinenztyp ab.

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Was inkontinenten Frauen hilft

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Unfreiwilliger Harnverlust ist zwar häufig, aber kein Schicksal: Viele Frauen wissen gar nicht, wie sehr sie ihre Inkontinenz durch einen veränderten Lebensstil bessern können. Falls dies nicht genügt, helfen meist Medikamente. Operiert wird in der Regel erst, wenn die konservative Therapie nicht fruchtet.

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Neurogene Blase unter Druck

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Eine „aggressive“ Druckerhöhung in der Blase macht aus einer lästigen Inkontinenz-Symptomatik unter Umständen ein nierengefährdendes und damit potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild. Hier gilt es, die Symptome rechtzeitig zu erkennen.

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Die überaktive Blase (over active bladder)

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Die Behandlung der überaktiven Blase folgt einem Stufenplan beginnend mit einer Kombination von Antimuskarinika und Verhaltensmaßnahmen, gefolgt von den diversen Formen der externen Neuromodulation bis hin zur Botulinumtoxin- A-Injektion in den Blasenmuskel und sakraler Nervenstimulation.

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Harninkontinenz – nicht nur Frauensache

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Jeder unwillkürliche Harnverlust, der objektiv nachweisbar und für den Patienten ein hygienisches und/oder soziales Problem darstellt, wird als Inkontinenz bezeichnet. Frauen und Männer sind betroffen – allerdings nicht zu gleichen Teilen, wie auf der 5. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin zu hören war. Im höheren Alter gleichen sich die Prävalenzzahlen allerdings wieder an.

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Harninkontinenz bei Frauen
DFP Literaturstudium

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Eine Belastungsinkontinenz muss von anderen Arten der Inkontinenz abgegrenzt werden, die auch behandelbare gynäkologische, urologische oder neurologische Ursachen haben können. Das Training der Beckenbodenmuskulatur ist bei allen Arten von Inkontinenz wirksam. Bei Stressinkontinenz können minimal-invasive-Sling-Verfahren angewandt werden, wenn die medikamentöse Behandlung nicht zum Ziel führt. Gewichtskontrolle, Erhaltung der Beckenbodenmuskulatur, Rauchverzicht, Stuhlregulierung und körperliche Aktivität beugen einer Harninkontinenz vor.

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Harninkontinenz bei älteren Frauen
DFP Literaturstudium

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Drang-, Belastungs- und Mischinkontinenz sind die häufigsten Formen von Inkontinenz bei älteren Frauen. Individualisierte Therapieziele erhöhen die Chancen auf Erfolg.

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Inkontinenz macht unglücklich

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Die Inkontinenz im Alter wird häufig übersehen oder einfach mit der Verordnung von Vorlagen abgehandelt. Die Kranken sind aber oft einschneidend in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, zudem drohen vermehrt Harnwegsinfekte. Mit einer adäquaten Versorgung aber kann man vielen Patienten gut helfen.

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Beckenbodentherapie in der Neurorehabilitation

Beckenbodentherapie in der Neurorehabilitation
Die Therapie der Beckenbodenmuskulatur wird bei Patienten in der Neurorehabilitation selten angewandt, obwohl Beckenbodentraining die Kontinenzfunktion nachweislich verbessert und somit die Lebensqualität steigert. Die fehlende Kontinenzfunktion wird bei zentralneurologischen Störungen nicht selten als „Begleiterscheinung“ angesehen. Als solche bleibt sie häufig unbehandelt.

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Inkontinenz-assoziierte Dermatitis

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Die Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD) ist eine alte Krankheit. Als Windeldermatitis ist sie jungen Eltern bekannt, seit es Windeln gibt – und in der Altenpflege gewinnt sie mit der demographischen Entwicklung an Bedeutung.

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Limits der Inkontinenztherapie bei Alten

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Bei älteren Patienten mit Harninkontinenz schränken Gebrechlichkeit und Komorbiditäten oft die Therapiemöglichkeiten ein. Auf dem Deutschen Internistenkongress war zu hören, welche Optionen sinnvoll nutzbar sind.

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Inkontinenz bei Frauen: Das Sexualleben leidet oft mit

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Bei vielen Urologen liegt das Hauptaugenmerk bei Störungen im Beckenbodenbereich auf den Symptomen der Stressoder Dranginkontinenz und der entsprechenden Behandlung. Viele der betroffenen Frauen weisen allerdings gleichzeitig auch eine sexuelle Dysfunktion auf, die bei der Planung der Therapie und der Bemessung des Therapieerfolgs ebenfalls mit einzubeziehen ist, fordern Experten am EAU-Kongress.

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Stuhlinkontinenz mit Kalender angehen

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Immer wieder „Bremsspuren“ in der Unterwäsche? Haltemanöver statt Gang zur Toilette? Eine Stuhlinkontinenz bei Kindern oder Jugendlichen kann die ganze Familie erheblich belasten. Die Basisdiagnostik ist einfach, für die Begleitung und Behandlung der Kinder braucht man allerdings einen langen Atem.

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Sakralnervenstimulation: Erfolgsrate bei 70 Prozent

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Wenn klassische Therapiekonzepte versagen, kann die elektrische Stimulation der Sakralnerven Inkontinenzpatienten zu mehr Lebensqualität verhelfen. Für niedergelassene Urologen und Allgemeinmediziner ist seit Kurzem ein Patienten- Selektionstool online verfügbar.

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Schwangerschaft und Geburt: Angriff auf die Kontinenz

Foto: istockphoto © Valua Vitaly
Jede fünfte Frau leidet nach der Geburt unter einer Harninkontinenz, die oft schon während der Schwangerschaft beginnt. Geburtstraumatische Verletzungen des Beckenbodens bergen außerdem die Gefahr, eine anale Inkontinenz davonzutragen.

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Fachbuch Andrologie

Beckenbodentraining für Männer

Deutliche Erklärungen und zahlreiche Zeichnungen in diesem Buch helfen Männern schnell zu erlernen, ihre Beckenmuskulatur gezielt bei Blasenschwäche und Erektionsstörungen einzusetzen.

U. Michaelis
„Beckenbodentraining für Männer. Harninkontinenz und Erektionsstörungen mindern und überwinden“
4. Aufl. 2013, 216 Seiten Urban & Fischer in Elsevier, EUR 20,60

24./25. Mai 2013

Frühjahrstagung 2013 des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen
Ort: Castellani Parkhotel, 5020 Salzburg
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1. Juni 2013

Workshop Beckenbodentraining
Veranstalter: Dr. Schuhfried Fortbildungsakademie
Ort: Schuhfried GmbH, 2340 Mödling
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18./19. Okt. 2013

23. Jahrestagung der MKÖ
Veranstalter: Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich – MKÖ
Ort: Linz
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