In den ersten Jahren nach Erkrankungsausbruch verläuft die MS meist schubförmig remittierend, später sekundär progressiv. Irreversible Schädigungen treten auf, doch ist die Lebenserwartung im Allgemeinen nicht eingeschränkt. Nun wurde die Datenlage zur Beurteilung von Schubprophylaxe, symptomatischen Therapien und multimodalen Therapieansätzen, welche Behinderungen vermeiden helfen, untersucht.
Die Ergebnisse einer internationalen Umfrage zeigen: Viele Patienten teilen dieselben Ängste und Sorgen, nachdem sie mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) konfrontiert wurden. Deshalb hat Bayer Schering Pharma nicht nur die Umfrage initiiert, sondern auch die Kampagne „Mastering MS“ gestartet. Dabei werden inspirierende Schicksale von Menschen vorgestellt, die es geschafft haben, trotz der Diagnose MS ihr Leben zu meistern.
„Die Multiple Sklerose greift in alle Bereiche des Lebens ein, einerseits wegen ihrer vielfältigen Symptome, andererseits alleine auf Grund dessen, dass es sich um eine lebenslange Erkrankung handelt.“ Mit diesen Worten eröffnet Univ.-Prof. Dr. Karl Vass, MS-Spezialist im Wiener AKH und Präsident der MS-Gesellschaft Wien, seinen Vortrag bei einer Veranstaltung der MS-Gesellschaft.
Zwar gehören Diagnose und Therapie der MS in die Hand von Experten. Die Rolle des Hausarztes ist dennoch wichtig. Nicht nur in der Früherkennung, sondern auch in der Langzeitbegleitung sieht der amtierende Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie Univ.-Prof. Dr. Franz Fazekas, Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Neurologie in Graz, wichtige Aufgabenbereiche.
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