Thema des Monats: Infektiologie

Malaria – die global bedeutendste Infektionskrankheit (DFP-Literaturstudium)

Doz. Dr. Michael Ramharter
Die Malaria ist eine der ältesten und bedeutendsten Infektionskrankheiten der Menschheit. Man schätzt, dass über zwei Milliarden Menschen in Malaria-Endemiegebieten leben und damit potenziell gefährdet sind, an Malaria zu erkranken. Jährlich versterben weltweit bis zu eine Million Menschen an dieser Erkrankung. In Österreich dürften jedes Jahr etwa 100 Patienten an Malaria erkranken.

Doz. Dr. Michael Ramharter

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Die ambulant erworbene Pneumonie – CAP (Community-acquired pneumonia) (DFP-Literaturstudium)

Foto: Sanofi Pasteur MSD
Von einer ambulant erworbenen Pneumonie (CAP) spricht man dann, wenn eine akute mikrobielle Infektion der Lunge vorliegt, die im privaten oder beruflichen Umfeld erworben wurde. Auch Pneumonien, die innerhalb der ersten 48 Stunden eines Krankenhausaufenthalts auftreten, werden als ambulant erworben bezeichnet.

Dr. Rainer Gattringer

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Epidemiologie, Diagnose und Therapie bei Pilzinfektionen (DFP-Literaturstudium)

Univ.-Prof. Dr. Cornelia Lass-Flörl
In den letzten Jahren ist die Zahl invasiver Pilzinfektionen (IPI) infolge der Zunahme von immunsupprimierten Patienten stark gestiegen. Die wichtigsten Vertreter sind Candida- und Aspergillus- Spezies; pulmonale Aspergillosen treten vorwiegend bei hämatoonkologischen Patienten und Candida-Infektionen bei nichtneutropenischen Patienten an Intensivstationen auf.

Univ.-Prof. Dr. Cornelia Lass-Flörl

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Akute und chronische Hepatitis B - Teil 1

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Das Hepatitis-B-Virus (HBV) gehört zur Gattung der Orthohepadnaviren (= Hepatitis-DNA-Viren). Mikrobiolog. Charakteristika sind ein Genom aus partiell doppelsträngiger DNA, ein Kapsid mit Hepatitis-B-Core (HBc)-Antigen, und Nicht-Strukturproteine wie Proteasen und DNA-Polymerase.

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Akute und chronische Hepatitis B - Teil 2 - Therapie

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Bei Erwachsenen heilt eine akute Hepatitis B in mehr als 90 Prozent der Fälle vollständig aus. Eine Verbesserung der Heilungsrate durch antivirale Therapie konnte nicht nachgewiesen werden. Heute werden alle Patienten mit persistierender Hepatitis B Infektion grundsätzlich als Kandidaten für eine antivirale Therapie betrachtet.

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Influenza: Epidemie und Pandemie

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Die Influenza ist eine akute Viruserkrankung, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. In Österreich erkranken pro Jahr ca. 380.000 Personen an der Influenza, ca. 4.500 Personen müssen stationär behandelt werden und ca. 2000-3000 Personen sterben an den Folgen dieser Infektionskrankheit.

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COPD – Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung

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Die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung nimmt bereits heute einen wesentlichen Anteil der „Global Burden of Diseases“ ein, eine stete Zunahme wird vorhergesagt. Eine möglichst frühe Diagnose und optimale Therapie kann zwar nach heutigem Wissensstand die Erkrankung nicht heilen, ihren Fortschritt jedoch aufhalten und den Betroffenen zu Lebensqualität und Lebensjahren verhelfen.

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Wundinfektionen: Spitäler und andere Risikofaktoren

Foto: istockphoto
Postoperative Wundinfektion: Sie ist die häufigste nosokomiale Infektion und eine der Hauptursachen für Morbidität und Mortalität nach erfolgreichem chirurgischem Eingriff.

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Wundinfektionen

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In bestimmten Indikationen hat sich die perioperative Antibiotikaprophylaxe als adäquate Maßnahme zur Verhinderung postoperativer Wundinfektionen etabliert.

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Nicht jeder braucht Antibiotika

Fotos: Medizin Akademie / J. Brunnbauer
Der Beginn einer Antibiotikatherapie ist schon vor Einlangen des mikrobiologischen Befundes notwendig. Dabei stellt die Kenntnis der typischen und häufigen Erreger eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen dar, denn jede Antibiotikagabe übt einen Selektionsdruck aus. „Aus diesem Grund sollte Antibiotika mit einem möglichst schmalen Wirkspektrum der Vorzug gegeben werden“, so Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer.

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Vernünftiger Umgang mit Medikamenten

Foto: Archiv
Infektionen zählen zu den häufigsten Todesursachen, sind aber primär heilbare Erkrankungen: durch Antibiotika. Die Entwicklung resistenter Bakterienstämme schränkt aber die Therapiemöglichkeiten ein, erhöht dadurch Morbidität und Mortalität und verursacht zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem.

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Problemkeime: alte und neue Bekannte

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Ungewöhnliche oder multiple Antibiotikaresistenzen, Virulenzeigenschaften, Umweltresistenz oder hohe Kontagiosität machen einen Krankheitserreger zu einem Problemkeim. In diesem Fall wird das therapeutische Management häufig zu einer großen Herausforderung.

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Schnupfen durch Schlaf entkommen

Foto: BilderBox.com
Eine subjektive Auswahl der besten Publikationen aus dem Jahr 2009 präsentierte Prim. Univ.-Prof. Dr. Christoph Wenisch, Vorstand der 4. Medizinischen Abteilung mit Infektions- und Tropenmedizin am Kaiser-Franz-Josef-Spital. Ein Statement des Infektiologen zur neuen Grippe durfte nicht fehlen.

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Kampf den Resistenzen

Gegen Mulit-Resistenzen
„The more you use it, the sooner you loose it“ – dieser Grundsatz beschreibt mehr als deutlich die Folgen der leichtfertigen Handhabung von Antibiotika, war am Österreichischen Infektiologiekongress in Saalfelden zu hören. So ist der ambulante Antibiotikaverbrauch in den einzelnen Ländern ziemlich klar mit der jeweiligen Resistenzlage assoziiert. Umgekehrt gilt auch: Werden Maßnahmen zur Einschränkung des übermäßigen Antibiotikagebrauchs gesetzt, wirkt sich das sofort auf die Resistenzlage aus.

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Antibiotikaprophylaxe: Prophylaxe der Malaria

Foto: Charlie Kunzer/ SF
Nahezu jedes Jahr verstirbt in Österreich ein Tropenrückkehrer an Malaria tropica. Chemoprophylaxe ist bei Reisen in Endemiegebiete obligat.

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Antibiotikaprophylaxe: Prophylaxe der Meningitis

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Mortalität und Morbidität nach Meningitis sind auch bei uns hoch. Impfungen und antibiotische Prophylaxe können vor einer Erkrankung schützen.

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Serie Infektionsprophylaxe: Rezidivierende Herpes-Infekte

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Herpes orofacialis, genitalis und zoster neigen zu individuell unterschiedlichen Rezidiven. Antivirale Substanzen stellen die Therapie der ersten Wahl dar.

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Antibiotikaprophylaxe: Prophylaxe der Endokarditis

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Heute wird die antimikrobielle Prophylaxe nur noch für bestimmte Eingriffe bei Patienten mit hohem Risiko für einen schweren Endokarditisverlauf empfohlen.

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Akute Otitis media rasch im Griff

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Nach Schätzungen haben die Hälfte aller Kinder unter einem Jahr und 80 Prozent der Dreijährigen bereits eine akute Otitis media durchgemacht. Meist bleibt die Antibiotikagabe nicht erspart – sie verkürzt den Krankheitsverlauf, verhindert die Spontanperforation und reduziert die Komplikationsrate.

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