Eine Hydronephrose ist nicht per se gleichbedeutend mit einer
Obstruktion, sie bildet sich bei kleinen Kindern sogar oft spontan
zurück. Wenn sie höhergradig persistiert, birgt sie hingegen das
Risiko einer progressiven Nierenschädigung und ist in der Regel
therapiebedürftig.
Im Alter von sieben Jahren nässen noch sieben Prozent der Kinder nachts ein. Ein Fünftel davon hat auch tagsüber Probleme mit dem Trockensein. Wie den „nassen“ Kindern geholfen werden kann bzw. was sie selbst schaffen können, hängt von einer ausführlichen Basisdiagnostik ab. Erst nach gründlicher Ursachenforschung kann eine – maßgeschneiderte – Therapie beginnen, meistens eine Kombination von Verhaltens- und Pharmakotherapie.
Eine frühe Therapie des Hodenhochstands ist
essenziell, um einen histologischen Umbau mit
Beeinträchtigung des Keimepithels und potenzielle
Folgen für das spätere fertile Potential zu vermeiden.
Beim stumpfen Bauchtrauma ist die Niere eines der am häufigsten
betroffenen Organe. An der Kinderurologie der Urologischen
Universitätsklinik Innsbruck wurden zu diesem Thema retrospektiv
mehr als 250 kindliche Nierentraumen aufgearbeitet.
Eritrea: Linzer bauen kinderurologische Versorgung auf
Zweimal im Jahr fährt
Prim. Univ.-Doz. Dr. Marcus
Riccabona mit seinem Team
nach Eritrea und operiert
dort Kinder mit urologischen
Problemen. Eben zurückgekehrt,
er zählt der Vorstand
der kinderurologischen Abteilung
der Barmherzigen
Schwestern Linz von seinem
sechsten Einsatz und warum
er sich für das kleine afrikanische
Land engagiert.
Transplantation Tree of Life nennt sich eine globale Initiative
von Novartis, führenden Transplantationsmedizinern und
anerkannten Selbsthilfegruppen, die das öffentliche Bewusstsein
auf die Wichtigkeit von Organspenden lenken soll. Dazu
werden weltweit an öffentlichen Plätzen Bäume gepflanzt, die
die Organspender ehren sollen.
Ein Autoimmunprozess,
der die Harnröhre in
Bedrängnis bringt: Bei Balanitis
xerotica im Kindesalter
können komplexe Operationen
nötig werden. Eine topische
antientzündliche Nachbehandlung
soll Rezidive verhindern.
Im Alter von sieben Jahren nässen noch sieben Prozent der Kinder nachts ein. Ein Fünftel davon hat auch tagsüber Probleme mit dem Trockensein. Wie den „nassen“ Kindern geholfen werden kann bzw. was sie selbst schaffen können, hängt von einer ausführlichen Basisdiagnostik ab. Erst nach gründlicher Ursachenforschung kann eine – maßgeschneiderte – Therapie beginnen, meistens eine Kombination von Verhaltens- und Pharmakotherapie.